Story

Kleinstadtakademie – Was bedeutet die neue Arbeitswelt für Kleinstädte?

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) stärkt mit der geplanten Einrichtung einer Kleinstadtakademie kleine Städte und Gemeinden. CoWorkLand ist mit dabei.

04.12.2020 Nicole Dau
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Bald geht es los und der Kleinstadtverbund um Mölln, Wittenberge, Dießen am Ammersee, Oestrich-Winkel und Dippoldiswalde entwickelt Programme für die sogenannte Kleinstadtakademie. Die Technische Hochschule Lübeck begleitet das Vorhaben und CoWorkLand ist als Projektagentur mit dabei.

 Beyond Coworking - Worum geht's genau?

Die Kleinstadtakademie nimmt die sich wandelnde Arbeitswelt unter die Lupe - welche Chancen bringen dezentrales Arbeiten, New Work und die Sharing Economy für Kleinstädte? Viele Kommunen befassen sich heute mit Coworking-Konzepten, doch was sind die nächsten Schritte? Was passiert, wenn immer mehr Menschen die Großstädte verlassen, weil ortsunabhängiges Arbeiten zum Standard wird? Hierzu gibt es die verschiedensten Thesen. Die großen Bürotürme in den Städten stehen leer und auch die Kaufkraft der Menschen wandert in kleinere Ortschaften. Wenn sich wieder mehr Menschen auch tagsüber in den Orten aufhalten, bedarf es einer ganz neuen Versorgung durch Geschäfte, Restaurants, Cafés und weitere Freizeitaktivitäten. Zudem benötigen dann auch mehr Selbständige sowie Arbeitnehmer*innen Arbeitsplätze vor Ort. Schließlich ist das Home-Office auf Dauer nicht für Alle eine Option. Was können neue Arbeitsorte wie Coworking-Spaces als Impulsgeber für die Entwicklung der Kleinstädte leisten?

Ziel der Kleinstadtakademie

Die fünf Städte im Verbund werden zu Laboren, um diese Fragen zu erforschen, neue Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen und Wissensbausteine zu erstellen. Diese sollen den Verantwortlichen in den Kleinstädten, wie Kommunalpolitiker*innen, helfen ihre Städte aktiv auf den Wandel einzustellen. Mitgestalten statt passiv über sich ergehen lassen, lautet das Motto. Da die Städte quer über ganz Deutschland verteilt liegen, ergeben sich ganz unterschiedliche lokale Perspektiven. Das begünstigt den Erfahrungsaustausch und liefert letztlich ein möglichst umfassendes Paket aus Wissensbausteinen für die kommende verstetigte Kleinstadtakademie.

Zeitraum

Das Projekt Kleinstadtakademie startet im Frühjahr nächsten Jahres und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. 


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